Willkommen

Mein Name ist Markus Grundmann und ich bin ein großer Fan von FreeBSD. Ungefähr FreeBSD 9.1 Serverim Jahr 1998 habe ich nach einigen Linux-Installationen bei meinem damaligen Arbeitgeber die ersten Erfahrungen mit der BSD-Welt gewonnen. Viele Un*x Liebhaber sprachen nur noch von Linux und das dieses Betriebssystem für alles eine Lösungen bereit halten würde. Da ich noch nie gern mit dem Mainstream „geschwommen“ bin habe ich mich nach einer Alternative umgeschaut und bin auf FreeBSD gestossen. Zur damaligen Zeit wurde FreeBSD bei Yahoo und vielen anderen Internetdiensten eingesetzt und ich wollte unbedingt mehr über das Betriebssystem erfahren. Ich besuchte regelmäßig die Seite von netcraft.com die u.a. viele Informationen zum „aktuellen Netz-Status“ liefern konnte. Kurzer Hand habe ich mir dann das Release 3.0 von FreeBSD in den USA bestellt. Damals wurde eine schlichte CD-ROM in einer Papierhülle geliefert und ich probierte meine erste Installation aus. Am Anfang war alles anders als ich bisher die Installation und Konfiguration u.a. bei SuSE-Linux 5.1 kennengelernt habe. Es hat einige Zeit gedauert bis ich mit den wichtigsten Stellen im System vertraut wurde. Ich fing an dieses Betriebssystem zu schätzen und versuchte meine damaligen Anforderungen als SMTP MTA, Web- und DNS-Server damit zu erfüllen.

Seit dieser Zeit begleitet mich FreeBSD und ich würde es immer wieder einsetzen. Bis auf wenige Ausnahmen bestellte ich immer wieder die neuen Releases auf CD-ROM. Meine Internetverbindung bestand zu diesem Zeitpunkt aus einer 1-2 Kanal ISDN-Verbindung und das Herunterladen einer CD-ROM konnte da schon mal zu einer längeren Beschäftigung führen. Nun ja! Jetzt sind wir bei Release 9.1 angekommen und es hat sich vieles verbessert und verändert. Zur Zeit setzte ich einige Installationen mit 8.3, 9.0 und 9.1 ein. Mein aktuelles Projekt ist der Ausbau des privaten Home-Servers. Die Installation erfolgte auf einem Core i5 System mit 24 GB Arbeitsspeicher und diversen Festplatten. Dazu später mehr.

Im Internet wird eine Vielzahl von Informationen und technischen Dokumentationen zu zfs geliefert und mit Google in Millisekunden eine (fast) unüberschaubare Anzahl von Hyperlinks präsentiert. Zur Zeit bin ich verstärkt mit zfs beschäftigt und bereits während der Planung-/Konfigurationsphase wurde ich auf die „Probe“ gestellt und ich mußte mich zwangsläufig mit den Feinheiten und Features von zfs unter der „Motorhaube“ beschäftigen. Daher ist diese Internetseite entstanden. Ein Rückblick auf meine Erfahrung bei der Migration der virtualisierten Umgebung auf Basis von ESX5i wieder zu einem Stand-Alone System mit FreeBSD und einer maximalen Datensicherheit für den Heimbetrieb. Während der Umstellungsphase habe ich überlegt wie ich meine Daten ablegen kann damit diese einen maximalen Grad an Sicherheit erfahren.

Mein Hobby Nr. 1 ist die Fotografie mit SLR- und DSLR-Kamera’s von Nikon. Wenn ich auf Film fotografiere und später dann meine Negative mit einem Epson Scanner digitalisiere fallen sehr große TIFF-Bilddateien an. Bei einem Scan mit 6400 dpi kann so eine Bilddatei schon einmal zwischen 80 und 130 MByte umfassen. Bei der DSLR wird es noch schwieriger. Dort sind 16 GB Speicherkarten eingesetzt und es dürfte kein Geheimnis mehr sein, daß durch die digitale Fotografie einfach mehr Auslösungen getätigt werden und somit noch viel größere Datenmengen anfallen. Mein Bildarchiv hat für mich einen produktiven Status und ein Verlust wäre mit das schlimmste was mir passieren könnte. Wir sprechen in meinem Fall von …

[trinitron ~]$ du -hs Bilderarchiv/
1.0T    Bilderarchiv/

[trinitron ~/Bilderarchiv]$ ls -laR | grep "^-" | wc -l
   72251

Um auf den Punkt zu kommen. Alle meine dokumentierten Erfahrungen mit FreeBSD + zfs stammen aus der Praxis und sind keine konstruierten Beispiele. Immer mit der Gefahr als root-Benutzer mit dem falschen Befehl Jahre von Bildmaterial und die Daten sowie E-Mail von meiner Freundin und anderen Personen zu verlieren.

Diese Seite mit SSL/TLS nutzen. Ein anderes Projekt wo man viel Zeit investieren kann: ORSN, Open Root Server Network

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